Veranstaltungen

Allgemeine Informationen

Grundsätzlich wird zwischen öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen unterschieden. Das wesentlichste Unterscheidungsmerkmal ist die allgemeine Zugänglichkeit bei öffentlichen Veranstaltungen. Trifft dieses Kriterium zu, ist üblicherweise eine Meldung bei der zuständigen Behörde notwendig.

Die gesetzlichen Bestimmungen finden sich im jeweiligen Veranstaltungsgesetz, das bundesländerweise unterschiedlich geregelt ist.

Öffentliche Veranstaltungen werden unterteilt in:

  1. Bewilligungspflichtige Veranstaltungen
  2. Anmeldepflichtige Veranstaltungen

meldepflichtig sind: 

  • Kleinveranstaltungen

  • Veranstaltungen, die von einer gewerblichen Betriebsanlagengenehmigung (Gastgewerbe) oder einer Veranstaltungsstättenbewilligung umfasst sind.

  • Bewilligte mobile Veranstaltungen oder mobile Veranstaltungsbetriebe

Die Meldefrist beträgt zwei Wochen.

 anzeigepflichtig sind:

  • Alle Veranstaltungen, die weder melde-, noch bewilligungspflichtig sind.

Die Frist zur Anzeige beträgt sechs Wochen. 

Zuständige Stelle

  • Die Gemeinde

    • Für anmeldepflichtige Veranstaltungen
  • Die Bezirkshauptmannschaft

    • Für anmeldepflichtige Veranstaltungen, die sich über das Gemeindegebiet hinaus erstrecken <abbr xml:lang="de" lang="de" title="beziehungsweise">bzw.</abbr> überregionale Bedeutung haben
    • Für Veranstaltungen über 1000 Personen

Kosten

Je nachdem, um welche Art von Veranstaltung es sich handelt und wo diese stattfindet, fallen unterschiedliche Gebühren für die Anmeldung an (Bundesgebühren, Landesverwaltungsabgaben, Kommissionsgebühren).

HINWEIS:
Wenn es sich um Veranstaltungen mit Musik-, Theateraufführungen oder Ähnlichem handelt, müssen eventuell zusätzlich Nutzungsgebühren an die Urheberrechtsgesellschaft "Autoren, Komponisten und Musikverleger" (AKM) gezahlt werden. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten der AKM.